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Geldpolitik

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Karl Marx hat mit seinem Werk „das Kapital“ ein Buch geschrieben, das auch im bürgerlichen Lager als eine sehr exakte und wissenschaftlich nachprüfbare Analyse des Kapitalismus gilt. Er hätte gut daran getan, in einem weiteren Werk das Geld- Zins-Schuldensystem ähnlich qualifiziert zu analysieren.

Was wir derzeit erleben ist der Untergang der klassischen freien Marktwirtschaft unter das Diktat der Finanzwirtschaft. Spätestens seit sich Banken als „systemrelevant“ outen und so Staatsgeld erpressen, kann von einer freien Marktwirtschaft nicht mehr gesprochen werden. Ähnlich wie unser Gesundheitssystem, das keinen Markt mehr zulässt und die Einnahmen unter Aufsicht verteilt werden, ist der Staat zum Handlanger und Geldgeber der Finanzwirtschaft verkommen. Es ist auch nicht mehr nachvollziehbar, warum der Staat sich sein ureigenstes Recht, Geld zu drucken, nicht wieder selbst in die Hand nimmt, statt es gegen teure Zinsen von den privaten Banken zu leihen.

Ein Blick auf Griechenland zeigt, wohin die Reise für uns Bürger geht. Erst lockt man Staaten mit großzügigen Krediten in die Schuldenfalle, dann werden die Knebel angezogen. Der Geldfluss wird verknappt und die entstandenen Werte von den Banken eingezogen, wenn die Firmen (oder der Staat) zahlungsunfähig sind. Alle Geschäfte über Euro 1500.- dürfen nur noch über Konten abgewickelt werden. Auch Kleinstgeschäfte müssen über Registrierungsbelege nachgewiesen werden. Gute Zeiten für Schnüffler und den Überwachungsstaat. Die Zeche zahlt der Bürger über Reallohnverluste, miserable Infrastrukturen und schlechte Bildungs- und Sozialsysteme. Das, was Jahrzehnte lang mit den Staaten der dritten Welt gemacht wurde hält nun auch in Europa Einzug, nachdem durch das gleiche Muster bereits die USA in Teilen als Entwicklungsland gelten.